
Haartransplantationspraxis Tip Dr. Vedat Ceken
Haartransplantation · Dermatologie · Hautkrebsvorsorge · Chronikerbehandlungen (DMP)
Eichbergstraße 2, 79235 Vogtsburg im Kaiserstuhl
Auf einen Blick
Was diese Praxis auszeichnet
Über die Praxis
Die Haartransplantationspraxis Tip Dr. Vedat Ceken in Vogtsburg im Kaiserstuhl bietet mikrochirurgische Haartransplantationen sowie umfassende dermatologische und medizinische Leistungen an. Die Praxis ist an zwei Standorten in Breisach und Vogtsburg-Oberrotweil ansässig und betreut Patienten aus Privat- und Kassenverträgen.
Schwerpunkte & Behandlungen
Schwerpunkte
Diagnostik & Vorsorge
Medizinische Dermatologie
Operative Dermatologie
Weitere Leistungen
Leistungen & Preise
Von der Praxis veröffentlichte Angaben — Preise können sich ändern, bitte bei der Praxis bestätigen.
Haartransplantation
Die Haartransplantation ist eine mikrochirurgische Umverteilung von eigenen Haaren. Dauerhafte, hormonresistente Haarwurzeln werden aus dem eigenen Haarkranz bzw. vom Hinterkopf entnommen. Diese werden sogleich in die kahlen oder wenig behaarten Gebiete umgesetzt. Dort wachsen sie kräftig weiter und verdichten das Haarbild nach einigen Monaten langfristig. Die ambulante Prozedur erfolgt in örtlicher Betäubung der Kopfhaut innerhalb einiger Stunden. Eine Narkose oder stationärer Aufenthalt sind nicht nötig.
FUE-Technik (Einzelhaargruppenentnahme)
Das Entnahmegebiet wird in aller Regel kurz rasiert. Mit speziellen Hohlnadeln bzw. Mikrostanzen von 0,7-1,2 mm Durchmesser wird manuell bzw. mit Hilfe eines von Hand geführten Präzisions-Motors oder Roboters jede follikuläre Einheit kreisförmig rotierend umstochen. Sie wird dabei mit den Haarwurzeln von der Umgebungshaut gelöst und dann mit feinen Pinzetten herausgezogen (extrahiert). Hierbei muss auf den Wuchswinkel der Haare und die Länge der Haarwurzeln sowie auf die Beschaffenheit der Haut geachtet werden, um eine Verletzung der empfindlichen Haarfollikel zu vermeiden. Mit speziellen Techniken und durch das manuelle Geschick des Haarchirurgen kann eine möglichst verlustarme, vollständige Gewinnung intakter Transplantate gewährleistet werden. Es kommt auf eine gleichmäßige, unauffällige Entnahme an.
FUT-Technik (Streifenentnahme)
Ausschließlich das länglich-schmale Hautareal, welches entnommen werden soll, wird kurz rasiert. Die übrigen Haare am Hinterkopf können lang bleiben. Der elliptische Streifen ist meist 1-1,5 cm hoch und je nach Bedarf an Transplantaten 10-30 cm lang. Nach Entnahme des Hautstreifens wird die Stelle sofort fein zusammengenäht. Durch spezielle Instrumente werden kaum Haarwurzeln beim Herausnehmen des Streifens verletzt. Neuere Nahttechniken werden oft so durchgeführt, dass teilweise später auch durch die Narbe hindurch wieder neue Haare wachsen (trichophytischer Wundverschluss, sogenannte Durchwachsungsnaht).
Platzierung der Transplantate
Zur Transplantation in das Empfängerareal werden vom Arzt kleine, passgerechte Pflanzkanäle in die Haut gestochen. Dies erfolgt mit Hilfe von Nadeln oder winzigen Mikro-Skalpellen. Diese Schlitze sollten an die Größe und Länge der FU-Haartransplantate angepasst werden. Die Schlitze geben die spätere Wuchsrichtung der Haare vor. Der Wuchswinkel der Haare ist in verschiedenen Regionen der Kopfhaut unterschiedlich. Für ein natürliches Ergebnis muss die ursprüngliche Wuchsrichtung der jeweiligen Kopfregion beachtet werden. Das gelingt am besten, wenn sich der Haarchirurg an noch bestehenden Haaren orientiert bzw. die Lücken beachtet. Die Pflanzkanäle sollten unregelmäßig versetzt und nicht zu gerade oder regelmäßig angeordnet sein. Die Dichte sollte je nach Situation und Kopfhautpartie bestimmt werden. Dabei muss die Durchblutung und Heilungskapazität der Kopfhaut beachtet werden. Bei zu starker Beanspruchung kann es zu reduzierter Anwuchsrate oder gestörter Wundheilung kommen.
Implantation der Haarwurzeln
Das Haartransplantat (engl. FU-Graft) wird meist mittels ein oder zwei Pinzetten in die bereits vom Arzt präparierten Pflanzkanäle/Mikroschlitze gesetzt (engl. premade slits). Es kann mit einer Hand ein Schlitz gestochen werden und das Transplantat direkt eingepflanzt werden (engl. stick and place). Es können auch Implantierstifte engl. (Implanter) verwendet werden, in die die Haartransplantate vorher eingefädelt werden. Implantierhilfen können eine scharfe Nadel tragen, mit der in einem Schritt der Schlitz gestochen und das Transplantat gesetzt werden kann. Oder der Haarfollikel ist in eine stumpfe Implantierhilfe eingefädelt und wird dann in einen bereits vorgefertigten Schlitz gepflanzt.
Nachsorge nach Haartransplantation
Ein Verband auf den Transplantatstellen ist meist nicht empfehlenswert. Es bilden sich punktförmige Krusten, welche die Haarwurzeln in der Haut fixieren und schützen. Eine nicht drückende, oder festklebende Kappe (Basecap) ist meist sofort nach der Behandlung tragbar. In den ersten 1-2 Wochen sollte Reiben, Scheuern, Kratzen oder Stoßen der Kopfhaut vermieden werden. Danach ist wieder normales Waschen möglich. Die Haarwurzeln sind dann wieder fest eingewachsen, die Krusten fallen von allein ab. Ein Teil der Haare fällt erstmal aus, einige wachsen gleich weiter. In der Regel ist nach 8-12 Monaten mit dem Ergebnis zu rechnen, nämlich dann, wenn die Haare eine entsprechende Länge und Dicke erreicht haben. Sie können normal gestylt und beansprucht werden. Die gepunktete oder strichförmige Entnahmestelle verheilt ebenfalls nach einigen Tagen bzw. Wochen. Es kann zu anfänglichen Wundschmerzen, Missempfindungen und Schwellungen kommen. Diese sind mit entsprechenden Medikamenten reduzierbar. Wundheilungsstörungen, übermäßige Narben und andere Probleme sind selten. Eine Erreichbarkeit des behandelnden Haarchirurgen und eine regelmäßige Nachbetreuung sollte gewährleistet sein. Hier kann das Ergebnis beurteilt werden. Teils sind weitere Haarbehandlungen sinnvoll, insbesondere wenn der Haarausfall noch in anderen Bereichen weitergehen könnte.
Hautkrebsvorsorge
Hautkrebsvorsorge ab 35 Jahre (alle 2 Jahre)
Krebsvorsorge Mann
Krebsvorsorge Mann ab 45 Jahre (jährlich)
Gesundheits-Check-Up 18 bis 35 Jahre
Gesundheits-Check-Up 18 bis 35 Jahre (einmalig)
Gesundheits-Check-Up ab 35 Jahre
Gesundheits-Check-Up ab 35 Jahre (alle 3 Jahre)
Jugendarbeitsschutzuntersuchung
Jugendarbeitsschutzuntersuchung: bis 18 Jahre
Ultraschall der Bauchorgane
Ultraschall der Bauchorgane
EKG und Belastungs-EKG
EKG und Belastungs-EKG
Langzeit-Blutdruckmessung
Langzeit-Blutdruckmessung
Passende Ratgeber
Geprüfte, vertiefende Informationen zu Behandlungen dieser Praxis
Ärztinnen & Ärzte
Tip Dr. (Univ. Istanbul) Vedat Ceken
Universität Istanbul
Dr. med. Michaela Loewe
Dr. med. Jacob Loewe
Besondere Angebote
Qualität & Mitgliedschaften
Angaben der Praxis — sachliche Zugehörigkeiten, keine Empfehlung oder Wertung.
Mitgliedschaften (Fachgesellschaften)
Eindrücke aus Patientenbewertungen
Wiederkehrende, sachliche Beobachtungen aus Patientenbewertungen — auch kritische, wenn sie mehrfach genannt werden. Keine Note, keine Einzelfälle.
Terminverfügbarkeit
Die Praxis bietet Termine an, die innerhalb eines akuten Bedarfs schnell bearbeitet werden können.
Wartezeit
Patienten berichten von kurzen Wartezeiten und einer individuellen Betreuung, die Zeit für eine ausführliche Beratung ermöglicht.
telefonische Erreichbarkeit
Die Praxis ist telefonisch erreichbar und unterstützt Patienten bei Fragen und Terminabsprachen.
Online-Terminbuchung
Eine Online-Terminbuchung ist nicht verfügbar.
Auffindbarkeit/Wegfindung
Die Praxisstandorte sind gut lokalisiert und leicht auffindbar.
Praxisorganisation
Die Organisation der Praxis wird als strukturiert und professionell wahrgenommen.
Freundlichkeit Empfang/Team
Das Team am Empfang wird als freundlich und hilfsbereit beschrieben.
Barrierefreiheit
Informationen zur Barrierefreiheit sind nicht öffentlich verfügbar.
Sprache/Logistik
Es gibt keine Hinweise auf Sprachunterstützung oder spezielle Logistikangebote.
Angaben übernommen von der Website der Praxis · Stand 20.10.2026. Ohne Gewähr — bitte bei der Praxis bestätigen.

