NeuHautarzt-Report 2026

Hautarzt in Ihrer Nähe finden & vergleichen

4.559 Hautarztpraxen in Deutschland, dazu Praxen in Österreich und der Schweiz – mit Leistungen, Schwerpunkten, Sprechzeiten und, wo verfügbar, Kassen-Angaben. Übersichtlich, bevor Sie einen Termin vereinbaren.

  • 4.559 Praxisprofilein ganz Deutschland – neu: Österreich & Schweiz
  • 93 ausführliche Ratgeberzu Behandlungen, Ablauf und Kosten
  • 30 Städte im Reporteigene Auswertung, Stand 21.10.2026
  • Korrekturen willkommenwir prüfen jede Meldung

Hautarzt nach Stadt finden

Die größten Städte mit Zahlen aus dem Hautarzt-Report 2026: wie viele Praxen es gibt, wie viele davon Kassenpatienten behandeln und wie viele freitags nach 14 Uhr geöffnet haben.

Alle Städte von A–Z

Quelle: Hautarzt-Report 2026, Stand 21.10.2026. Anteile beziehen sich auf Praxen mit entsprechender Angabe und beschreiben die Stadt im Durchschnitt, nicht einzelne Praxen.

So finden Sie eine passende Hautarztpraxis

Hautarzt Vergleich hilft Ihnen, dermatologische Praxen in Ihrer Umgebung zu finden und die wichtigsten Praxisangaben auf einen Blick zu sehen: angebotene Leistungen, fachliche Schwerpunkte, Adresse und Kontakt. So können Sie schon vor der Terminvereinbarung einschätzen, ob eine Praxis zu Ihrem Anliegen passt.

Die Plattform bietet eine sachliche Übersicht, ersetzt aber keine ärztliche Beratung und stellt keine Diagnosen. Welche Praxis für Ihr Anliegen passt, entscheiden Sie selbst.

Die Praxisangaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen und den Praxis-Websites. Einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns – wir prüfen und korrigieren.

  1. Anliegen, Ort oder Postleitzahl eingeben

    Beschreiben Sie oben in eigenen Worten, was Sie suchen – etwa eine Behandlung mit Ort – oder wählen Sie eine der Städte.

  2. Leistungen mit Ihrem Anliegen abgleichen

    Praxen unterscheiden sich in ihren Schwerpunkten. In den Behandlungs-Ratgebern erfahren Sie verständlich, was hinter einer Behandlung steckt und worauf es ankommt.

  3. Praxisangaben vor dem Termin prüfen

    Prüfen Sie, ob die gewünschte Leistung angeboten wird und wie die Terminvergabe läuft. Zeitkritische Angaben bestätigen Sie am besten direkt bei der Praxis.

Meistgesuchte Behandlungen, verständlich erklärt

Ausgewählt nach dem, wonach Besucher unserer Hautarzt-Suche am häufigsten fragen – mit Methoden, Ablauf und Kosten.

  • Breitkrempiger Strohhut und eine helle Stofftasche an runden Holzhaken in einem hellen Hausflur, daneben eine weiße Haustür, ein Olivenbäumchen und braune Ledersandalen auf dem Holzboden

    Vorsorge & Diagnostik

    Hautkrebs-Screening: Ablauf, Kosten & Vorsorge

  • Aufgeräumter Schreibtisch vor einem hellen Fenster mit einem Stapel Bücher, einem Glas Wasser, Kopfhörern und einem kleinen Kaktus

    Behandlung

    Akne & Pickel behandeln: Ursachen, Therapie & Kosten

  • Wiese aus hohem, seidigem Federgras, das sich im leichten Wind wiegt, im Gegenlicht der tief stehenden Morgensonne

    Behandlung

    Haarausfall: Ursachen, Diagnose und Behandlung beim Hautarzt

  • Runde Matte aus geflochtenem Seegras auf einem hellen Eichenholzboden vor weit geöffneten Terrassentüren, draußen ein sonniger grüner Garten

    Behandlung

    Nagelpilz behandeln: Methoden, Dauer & Kosten

Alle 93 Ratgeber

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Häufige Fragen zum Hautarztbesuch

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Braucht man eine Überweisung zum Hautarzt?

In der Regel nein. Gesetzlich Versicherte können in Deutschland meist direkt einen Hautarzt in ihrer Nähe aufsuchen, ohne vorher zum Hausarzt zu gehen oder eine Überweisung zu benötigen. Es besteht freie Arztwahl – das heißt, Sie können selbst entscheiden, welchen Dermatologen Sie konsultieren möchten.

Eine Überweisung vom Hausarzt ist nur in bestimmten Fällen erforderlich: Wenn Sie an einem sogenannten Hausarztmodell Ihrer Krankenkasse teilnehmen (hausarztzentrierte Versorgung), verpflichten Sie sich freiwillig, immer zuerst den Hausarzt aufzusuchen. In diesem Fall müssen Sie vor dem Besuch beim Hautarzt eine Überweisung einholen, da Fachärzte hier nur mit Überweisungsschein besucht werden dürfen.

Ausnahmen gelten im Hausarztmodell üblicherweise nur für Augenärzte, Gynäkologen und Kinderärzte – Dermatologen zählen nicht zu diesen Ausnahmen, sodass in solchen Tarifen eine Überweisung zum Hautarzt erforderlich ist.

Außerhalb dieser besonderen Versorgungsverträge brauchen Sie keine Überweisung für den Hautarztbesuch. Sie können direkt einen Termin in einer Hautarztpraxis vereinbaren und müssen lediglich Ihre Versichertenkarte mitbringen.

Dennoch kann es sinnvoll sein, zunächst den Hausarzt zu konsultieren, vor allem bei unklaren Beschwerden – Ihr Hausarzt kann einschätzen, ob der Gang zum Hautarzt nötig ist und Ihnen bei Bedarf eine Überweisung mit wichtigen Vorbefunden ausstellen, die dem Hautarzt helfen, sich schneller ein Bild zu machen.

Fazit: Im Normalfall können Sie ohne Überweisung einen Hautarzttermin vereinbaren, es sei denn, Ihre Krankenkasse hat mit Ihnen ausdrücklich ein Hausarztprogramm vereinbart, das Überweisungen vorschreibt. Im Zweifel fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob für den Hautarztbesuch eine Überweisung nötig ist.

Kann ich ohne Termin zum Hautarzt gehen?

Spontan und ohne Termin in die Hautarztpraxis zu gehen, ist meist schwierig, da Hautärzte sehr gefragt sind. In den meisten Fällen sollten Sie vorher einen Termin vereinbaren, um lange Wartezeiten im Wartezimmer oder eine Abweisung zu vermeiden.

Allerdings gibt es seit einigen Jahren eine verpflichtende offene Sprechstunde: Hautärzte (wie auch einige andere Fachärzte) müssen seit 2019 mindestens fünf Stunden pro Woche als offene Sprechstunde anbieten
Quelle: bvdd.de

Das bedeutet, dass Sie zu bestimmten veröffentlichten Zeiten ohne festen Termin in die Praxis kommen können. Informieren Sie sich vorab telefonisch oder auf der Praxiswebseite, wann solche offenen Sprechstunden stattfinden. Wer diese nutzt, sollte aber möglichst früh erscheinen und Geduld mitbringen, da das Prinzip „ohne Termin” oft langen Andrang bedeutet.

Außerhalb der offenen Akutsprechstunden werden Patienten ohne Termin selten sofort drangenommen. Bei akuten Hautproblemen (z. B. einem plötzlich auftretenden Ausschlag, einer allergischen Reaktion oder einer entzündeten Wunde) sollten Sie dennoch umgehend versuchen, einen Hautarzt in Ihrer Nähe zu kontaktieren. Manche Praxen ermöglichen in Notfällen eine kurzfristige Vorstellung am selben Tag, wenn man das Problem am Telefon schildert.

Im echten Notfall – etwa bei schweren allergischen Reaktionen oder Verdacht auf eine gefährliche Infektion – zögern Sie nicht, die nächstgelegene Notaufnahme oder den ärztlichen Notdienst (Tel. 116117) aufzusuchen. Dort kann man Sie gegebenenfalls auch ohne Termin behandeln oder an einen diensthabenden Hautarzt weitervermitteln.

Generell gilt: Planen Sie Ihren Hautarztbesuch möglichst mit Termin, außer es handelt sich um dringende Fälle oder Sie nutzen gezielt die angebotenen terminfreien Sprechstunden.

Wie finde ich den passenden Hautarzt in meiner Nähe?

Einen guten Hautarzt in der Nähe zu finden, gelingt am besten über mehrere Wege:

1. Hausarzt oder Bekannte fragen

Ihr Hausarzt kann oft einen empfohlenen Dermatologen nennen, gerade wenn eine Überweisung vorgesehen ist. Auch im Freundes- und Familienkreis können Sie nach Erfahrungen mit Hautärzten in Ihrer Stadt fragen – persönliche Empfehlungen sind viel wert.

2. Online-Arztsuchen nutzen

Im Internet gibt es zahlreiche Arztsuchportale und Verzeichnisse, mit denen Sie Hautärzte in Ihrer Nähe finden können – z. B. auf daskrebsportal.de.
Auf vielen Seiten können Sie nach Fachgebiet und Ort/PLZ filtern, z. B. über die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigungen oder die Hautarztsuche des Berufsverbands der Dermatologen (daskrebsportal.de).

Auch Arztbewertungsportale wie Jameda oder Doctolib bieten Listen von Hautärzten an und enthalten Bewertungen anderer Patienten, die einen Eindruck von Zufriedenheit und Praxisbesonderheiten geben.

⚠️ Beachten Sie aber, dass solche Online-Bewertungen subjektiv sind und nicht immer die medizinische Qualität widerspiegeln (Quelle: daskrebsportal.de). Nutzen Sie sie als Anhaltspunkt, aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich darauf.

3. Worauf sollte man achten?

  • Kassenpatienten-Annahme: Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Praxis gesetzlich Versicherte annimmt (viele Dermatologen behandeln sowohl gesetzlich Versicherte als auch Privatpatienten – falls es reine Privatpraxen sind, wird das meist vermerkt).
  • Fachliche Schwerpunkte: Einige sind z. B. spezialisiert auf Allergologie, andere auf ästhetische Dermatologie oder Lasertherapie – wählen Sie einen Hautarzt, der zu Ihrem Anliegen passt.
  • Praktische Faktoren: Nähe und Erreichbarkeit der Praxis (gute Verkehrsanbindung oder Parkmöglichkeiten), Öffnungszeiten und Terminverfügbarkeit. Viele Portale zeigen an, ob eine Praxis barrierefrei ist oder Fremdsprachen anbietet, falls relevant (Quelle: daskrebsportal.de).

4. Tipp: Krankenkasse fragen

Sie können auch bei Ihrer Krankenkasse nach einem Hautarzt in der Nähe fragen – viele Kassen haben eigene Arzt-Finder oder Hotlines, die bei der Suche helfen.


Fazit: Es gibt mehrere Wege, einen passenden Hautarzt in Ihrer Stadt zu finden:

  • persönliche Empfehlungen
  • Online-Verzeichnisse und Bewertungsportale
  • offizielle Arztsuchen der Kassenärztlichen Vereinigungen

Durch Kombination dieser Möglichkeiten erhöhen Sie die Chance, einen Hautarzt Ihres Vertrauens in Wohnortnähe zu finden.

Wie bekomme ich schnell einen Termin beim Hautarzt?

Dermatologen sind gefragt – die durchschnittliche Wartezeit auf einen Hautarzttermin beträgt rund 38 Tage
Quelle: bertelsmann-bkk.de

Diese Wartezeit kann je nach Region und Dringlichkeit variieren: In Großstädten gibt es zwar viele Hautärzte, aber dennoch Wartezeiten von mehreren Wochen; auf dem Land kann es mangels Dermatologen ebenfalls lange dauern.

Um schneller einen Termin zu bekommen, können Sie folgende Tipps nutzen:

1. Bei mehreren Praxen anfragen

Rufen Sie proaktiv mehrere Hautarztpraxen in Ihrer Nähe an. Fragen Sie nach dem frühestmöglichen Termin und schildern Sie ggf. kurz Ihr Hautproblem. Wenn die erste Praxis Ihnen einen Termin in Monaten anbietet, geben Sie nicht auf – andere Praxen haben möglicherweise früher freie Slots. Manchmal lohnt es sich auch, im Umland oder einer Nachbarstadt zu suchen, wenn Sie mobil sind.

2. Dringlichkeit betonen

Falls es sich um ein akutes oder belastendes Hautproblem handelt (z. B. stark juckender Ausschlag, entzündetes Muttermal, schnelle Ausbreitung eines Ausschlags), weisen Sie bei der Terminvereinbarung auf die Dringlichkeit hin.
Viele Dermatologen halten Notfalltermine oder kurzfristige Lücken frei. Ein Hinweis vom Hausarzt kann helfen – lassen Sie sich ggf. vom Hausarzt einen dringlichen Überweisungsschein mit Dringlichkeitscode ausstellen. Dieser Code signalisiert über die Terminservicestelle eine hohe Priorität.

3. Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen (Tel. 116117)

In Deutschland gibt es den Service 116117, der Patienten dabei hilft, zeitnah Facharzttermine zu bekommen.
Quelle: daskrebsportal.de

Sie können dort anrufen oder online (www.116117.de) Ihr Anliegen melden. Für viele Fachärzte (inkl. Hautärzte) wird in der Regel eine Überweisung verlangt, insbesondere bei dringenden Fällen. Die Terminservicestelle sucht Ihnen dann einen Hautarzt-Termin in zumutbarer Entfernung – laut Gesetz innerhalb von 4 Wochen, wenn es dringend ist.

Beachten Sie: Der Termin könnte auch bei einem Hautarzt etwas weiter weg oder in einer Klinikambulanz sein, wenn in Ihrer direkten Umgebung nichts frei ist.

4. Offene Sprechstunden nutzen

Wie oben erwähnt, bieten viele Hautärzte offene Sprechzeiten an. Wenn Sie flexibel sind, gehen Sie zu diesen offenen Sprechstunden, um ohne langfristige Terminplanung gesehen zu werden.
Kommen Sie früh und rechnen Sie mit Wartezeit, aber so können Sie oft innerhalb weniger Tage eine Untersuchung bekommen – statt wochenlang auf einen festen Termin zu warten.

5. Online-Hautarztservices als Alternative

Wenn es sich um ein nicht lebensbedrohliches Hautproblem handelt und Sie keine schnelle Vor-Ort-Untersuchung bekommen, können Online-Dermatologie-Services eine gute Überbrückung sein.

Es gibt Telemedizin-Angebote, bei denen Sie Fotos Ihrer Hautveränderung einschicken und binnen kurzer Zeit eine fachärztliche Einschätzung erhalten.
Bei einigen Krankenkassen ist so ein Online-Hautcheck bereits integriert. Diese Online-Hautärzte antworten oft innerhalb von 24–48 Stunden mit einer Ersteinschätzung.
Quelle: bertelsmann-bkk.de

Zwar ersetzen sie nicht immer eine persönliche Untersuchung (z. B. für Hautkrebs-Screenings oder operative Maßnahmen), aber für einen schnellen Rat oder ein Rezept können sie hilfreich sein.
Beachten Sie jedoch, dass solche Dienste für Selbstzahler eine Gebühr kosten können, sofern Ihre Krankenkasse das nicht übernimmt.


Zusammengefasst:

Für einen schnelleren Hautarzttermin sollten Sie aktiv und flexibel sein.
Nutzen Sie alle verfügbaren Wege – von persönlichen Telefonaten über die 116117-Servicehotline bis hin zur offenen Sprechstunde.

Wenn Sie deutlich machen, dass Ihr Anliegen dringend ist, und bereit sind, notfalls auch einen weiteren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen, stehen die Chancen gut, deutlich früher einen Termin zu erhalten.

Und falls es doch einmal länger dauert:

Bei ernsthaften neuen Symptomen suchen Sie lieber frühzeitig einen Arzt (zur Not auch über den Notdienst) auf, anstatt wochenlang unbeobachtet abzuwarten.

Was kostet ein Besuch beim Hautarzt?

Für gesetzlich Versicherte ist der Hautarztbesuch selbst normalerweise kostenlos. Wenn Sie als Kassenpatient zum Dermatologen gehen, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die vollen Kosten der Untersuchung und Behandlung von Hauterkrankungen

Sie müssen in der Regel keine Praxisgebühr bezahlen (diese 10-Euro-Gebühr pro Quartal wurde 2013 abgeschafft) und es fällt kein Honorar für das Beratungsgespräch oder die Diagnosestellung an. Die Krankenkasse trägt alle medizinisch notwendigen Maßnahmen, einschließlich notwendiger diagnostischer Schritte, Therapien und Nachsorgeuntersuchungen beim Hautarzt.

Sollte z. B. eine Hautbiopsie, eine Allergietestung oder die Entfernung eines verdächtigen Muttermals medizinisch indiziert sein, ist auch das für GKV-Versicherte durch die Krankenkasse abgedeckt.

Allerdings können Zuzahlungen oder Eigenleistungen anfallen, je nach Situation. Medikamente und Salben, die der Hautarzt verschreibt, unterliegen den üblichen Rezeptgebühren: pro verschriebenem Medikament bezahlen Erwachsene eine Zuzahlung von 5–10 Euro in der Apotheke, sofern es kein befreiter Patient ist.

Freiverkäufliche Arzneimittel (etwa bestimmte Akne-Cremes oder Shampoos) muss man komplett selbst bezahlen, da die Kasse diese nicht erstattet. Auch Hilfsmittel (z. B. spezielle Kompressionskleidung bei Narbenbehandlung) können Zuzahlungen erfordern.

Tipp: Fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker, welche Kosten auf Sie zukommen.


Hautkrebsscreening

Ein besonderer Fall ist die Vorsorgeuntersuchung auf Hautkrebs. Ab dem 35. Lebensjahr haben alle gesetzlich Versicherten alle 2 Jahre Anspruch auf ein kostenloses Hautkrebs-Screening beim Hautarzt oder Hausarzt
[Quelle: verbraucherzentrale.de].

Diese Ganzkörper-Untersuchung zur Früherkennung wird von der Kasse bezahlt, wenn sie im Rahmen des Programms erfolgt. Viele Krankenkassen bieten teilweise auch früher (z. B. ab 20 oder 30 Jahren) ein Hautscreening als freiwillige Satzungsleistung an – das hängt von Ihrer Krankenkasse ab.

Wichtig: Nicht jede Hautarztpraxis führt das Kassen-Screening aktiv durch; manche bieten die Untersuchung nur als Selbstzahler-Leistung an, insbesondere wenn Termine knapp sind. Erkundigen Sie sich daher bei der Terminvereinbarung, ob die Vorsorge auf Kassenleistung übernommen wird oder ob ggf. Kosten entstehen. In der Regel finden Sie aber problemlos einen Hautarzt, der das Screening kostenfrei auf Kassenleistung durchführt.


Kosten für private Leistungen (IGeL) und kosmetische Behandlungen

Bestimmte Leistungen beim Hautarzt sind nicht von der Krankenkasse abgedeckt, wenn sie medizinisch nicht notwendig sind. Dazu zählen:

  • Lasern von Altersflecken
  • Entfernen harmloser Muttermale aus ästhetischen Gründen
  • Chemische Peelings
  • Anti-Aging-Behandlungen

Diese Kosten müssen Sie selbst tragen

Auch einige zusätzliche Untersuchungsmethoden gelten als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Beispiel: Im Rahmen des Hautkrebsscreenings ist die einfache visuelle Inspektion bezahlt – aber:

  • Wenn Sie möchten, dass der Arzt jedes Muttermal mit einem Auflichtmikroskop (Dermatoskop) untersucht oder
  • Digital fotografisch dokumentiert

… kann dies als Zusatzleistung privat in Rechnung gestellt werden (je nach Praxis ca. 20–40 € extra).

Alternative Heilmethoden (wie homöopathische Salben, Akupunktur bei Neurodermitis etc.) werden von der GKV oft nicht übernommen und müssten selbst bezahlt werden – es sei denn, Ihre Kasse bietet hierfür Sonderleistungen


Unser Tipp

Fragen Sie immer vorher nach, wenn der Hautarzt Ihnen eine Behandlung vorschlägt, bei der Sie unsicher über die Kostenübernahme sind. Ihr Dermatologe wird Ihnen sagen, ob eine Leistung von der Krankenkasse bezahlt wird oder als Selbstzahler-Leistung gilt.

Scheuen Sie sich nicht, bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen, ob eventuell ein Kostenzuschuss möglich ist – manche Kassen erstatten bestimmte Behandlungen auf Kulanz oder im Rahmen von Bonusprogrammen teilweise

In den meisten Fällen sind aber alle notwendigen dermatologischen Behandlungen für Kassenpatienten abgedeckt, sodass einfache Hautarzt-Besuche für Sie kostenfrei sind

Privatversicherte bekommen die Leistungen in Rechnung gestellt, die ihre private Krankenversicherung je nach Tarif in der Regel vollständig erstattet.


Fazit

Sie müssen einen medizinisch notwendigen Hautarztbesuch nicht aus eigener Tasche bezahlen, solange Sie versichert sind. Kümmern Sie sich lieber um Ihr Hautproblem, ohne finanzielle Scheu – und klären Sie eventuelle Sonderwünsche (wie kosmetische Behandlungen) direkt mit der Praxis ab.