
MVZ DermatohistoPathologie Heidelberg GmbH
Dermatohistologie · Tumordiagnostik · Nagelhistologie · Immunhistologie
Mönchhofstraße 52, 69120 Heidelberg
Auf einen Blick
Was diese Praxis auszeichnet
Über die Praxis
Das MVZ DermatohistoPathologie Heidelberg GmbH ist seit 1995 auf die mikroskopische und molekulare Untersuchung von Haut- und schleimhautnahen Gewebeproben spezialisiert. Die Praxis kooperiert mit klinisch-wissenschaftlichen Einrichtungen der Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Die medizinischen Leistungen werden ausschließlich für Fachkollegen angeboten.
Schwerpunkte & Behandlungen
Schwerpunkte
Diagnostik & Vorsorge
Weitere Leistungen
Leistungen & Preise
Von der Praxis veröffentlichte Angaben — Preise können sich ändern, bitte bei der Praxis bestätigen.
Entzündliche Dermatosen
Die feingewebliche Diagnostik entzündlicher Erkrankungen erfordert mehr klinische Informationen: Tumorpräparate, Bestandsdauer, Lokalisation(en), Verteilungsmuster, Begleitsymptome. Auch bitte vorausgehende oder Begleitmedikation (extern/intern) mitteilen. Klinisches Bildmaterial (gerne per E-Mail an klinisches-bild@heidelberghisto.de) optimiert die klinisch-histologische Auswertung. Bei komplizierten Fragestellungen hilft die Entnahme zweier separater Proben aus klinisch unterschiedlichen Veränderungen bzw. Stadien. PE-Entnahme: GROSS genug und TIEF genug! Eine PAS-Reaktion ist Standard für jede entzündliche Erkrankung. Weitere Spezialfärbungen werden gemäß der klinischen bzw. histologischen Fragestellung ergänzt.
Tumordiagnostik / Schnittrandkontrolle
Typisierung von Malignomen (einschließlich in situ), Differenzierungsgrad G1 (gut) bis G4 (undifferenziert), Staging entsprechend der gültigen TNM-Klassifikation, Schnittstellen mit Krebsregister BW und Krebsregister NRW für bundesweite Pflichtmeldungen. Im Nachexzisat bei zuvor randbildendem pathologischen Befund ist eine Restneoplasie nicht nachweisbar. Mögliche Ursachen: Tumor im Erstpräparat randbildend aber nicht randüberschreitend; der Tumor schloss mit dem Rand ab. Resttumor durch reparatives entzündliches Granulationsgewebe vorübergehend maskiert oder abgebaut. Bei multizentrisch wachsenden Tumoren oder Feldkanzerisierung kann eine kleine Probe (PE) zufällig ein vollständiges Tumorzellaggregat enthalten, obwohl nur eine PE eines Teiles erfolgte. Ggf. resultiert die missverständliche/irreführende histologische Angabe: „In sano“. Nur durch eindeutige Angaben zur Operationsabsicht und Entnahmetechnik kann in diesem Fall eine PE von einer komplett erfolgten Exzision unterschieden werden. Intraoperativ vorgenommene Markierung(en) (Faden, Kerbung, Tusche) erleichtert histologische Aussage zur genauen topografischen Lage eventuell randbildender Tumorteile. (Seite, Segment/Uhrzeit). Lineare Methode und 3D-Methode.
Nagelhistologie
Der Verbreitungsgrad von Nagelerkrankungen, z.B. Mykosen und die möglichen Folgeerkrankungen, sowie Therapiekosten moderner interner Antimykotika lassen die histologische Diagnostik sinnvoll erscheinen. Die Nachweisrate der histologischen Untersuchung liegt deutlich höher als die der Nativmikroskopie oder der Pilzkultur. Für besondere Fragestellungen (u.a. Kinder) stehen durch Immunhistologie und Molekularbiologie noch sensitivere Verfahren zur Verfügung, die auch die Speziesdiagnose ermöglichen. Staubförmiges, durch Schleifen/Fräsen gewonnenes Material ist histotechnisch schwierig aufzuarbeiten. Die histologische Bestätigung einer bestehenden Onychomykose kann dann durch „sampling error“ ausbleiben. Optimal ist Nagelmaterial vom distalen Nagelwall (freier Nagelrand) und hier besonders von subungual.
Immun-Histologie
Einordnung von Tumoren, die konventionell-histologisch keine ausreichenden diagnosespezifischen Merkmale bieten, u.a. undifferenziertes Plattenepithelkarzinom der Haut, kutane Metastasen. Tumordynamik (z.B. Proliferationsrate). Identifikation kleiner Tumorzellpopulationen, z.B. in Nachexzisaten oder bei kutanen Metastasen. Erreger, die mit Spezialfärbungen konventionell histologisch nicht oder nur unsicher dargestellt werden können, z.B. _Treponema pallidum_, erregerarme Mykosen.
Molekulare Diagnostik
In ausgewählten Fällen wird die klassische histologische Diagnostik durch molekulare Nachweisverfahren für dermatotrope Krankheitserreger ergänzt. Der molekulare Nachweis einer Leishmanien-Infestation erfolgt durch die Untersuchung von üblichen Biopsien verdächtiger Hautläsionen mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und nachfolgender Sequenzierung.
Passende Ratgeber
Geprüfte, vertiefende Informationen zu Behandlungen dieser Praxis
Ärztinnen & Ärzte
Facharzt für Dermatologie Dr. med. Dieter Krahl
Studium der Medizin 1975–1981 in Bonn · Facharzt für Dermatologie
Truppenarzt/Taucherarzt Wilhelmshaven 1981–1982 · Institut für Pathologie Reutlingen 1982–1984 · Hautklinik Wuppertal 1984–1992 · Universitäts-Hautklinik Heidelberg 1992–1995
Mitglied: Internationale Akademie für Pathologie · Bundesverband Deutscher Pathologen · Deutsche Dermatologische Gesellschaft · Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) · Landesärztekammer Baden-Württemberg
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und Dermatohistologie Dr. med. Maximilian Gassenmaier
Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München 2008–2014 · Praktisches Jahr: LMU München, University of Sydney, McGill University Montreal, Universität Zürich 2013–2014 · Approbation als Arzt · Promotion zum Dr. med. (summa cum laude), Medizinische Fakultät, LMU München 2015 · Facharztausbildung und Zusatzweiterbildung Dermatohistologie an der Universitäts-Hautklinik Tübingen 2015–2021 · Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten 2020 · International Board Certification and Diploma in Dermatopathology of the International Committee for Dermatopathology (ICDP-UEMS) 2024
Gastarzt bei Prof. Lorenzo Cerroni (Dermatopathologie der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Graz) · Hospitation bei Prof. Werner Kempf (Kempf & Pfaltz Histologische Diagnostik, Zürich) im Rahmen eines Dermatopathologie-Stipendiums · MVZ Dermatopathologie Friedrichshafen 2022–2024 · MVZ DermatoHistoPathologie Heidelberg GmbH seit 08/2024
Mitglied: Internationale Akademie für Pathologie · Bundesverband Deutscher Pathologen · Deutsche Dermatologische Gesellschaft · Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) · Landesärztekammer Baden-Württemberg
Fachärztin für Dermatologie Dr. med. Bettina Krahl
Studium der Medizin 1993–1999 in Heidelberg und Mannheim · Facharztausbildung Dermatologie Hautklinik Ludwigshafen 2000–2005 · Zusatzbezeichnung Dermatohistologie 2007 · Board Certification Dermatopathology (ICD Path)
Mitarbeit im Labor Krahl ab 2005
Mitglied: Internationale Akademie für Pathologie · Bundesverband Deutscher Pathologen · Deutsche Dermatologische Gesellschaft · Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) · Landesärztekammer Baden-Württemberg
Facharztanerkennung Pathologie, Dermatopathologie, Molekulare Pathologie Dr. Astrid Kersten
Studium Humanmedizin Wien, Österreich 1983–1992 · Dissertation an der II. Univ. Hautklinik Wien, Österreich, Prof. W. Gebhart: „Sekretorische Immunglobuline der Haut: Immunhistologische und Immunelektronenmikroskopische Studien“ · Approbation 1992 · Assistenzärztin/AIP II. Univ. Hautklinik, Wien, Österreich (Prof. W. Gebhart) und Dermatologische Abteilung am Univ. Klinikum Steglitz in Berlin (Prof. C. Orfanos) 1992–1994 · Facharztausbildung Pathologie, Institut für Pathologie der Universität Freiburg (Prof. H.E. Schaefer) 1994-2000 · Oberärztin am Institut für Pathologie der Universität Freiburg 2000–2007 · Fa. Viollier, Basel Schweiz, Schwerpunkt Dermatopathologie 2008 · MVZ Laaff GmbH, Prof. H. Laaff, Freiburg, Schwerpunkt Dermatopathologie 2008–2023 · MVZ DermatoHistoPathologie, Dr. D. Krahl, Heidelberg, seit 09/2023
Mitglied: Internationale Akademie für Pathologie · Bundesverband Deutscher Pathologen · Deutsche Dermatologische Gesellschaft · Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) · Landesärztekammer Baden-Württemberg
Publikationen: TPL Path Labs Freiburg (2008–2015): „Auftragsstudien für private Pharmaunternehmen in Deutschland, der Schweiz, Basel und Frankreich incl. GLP-Studien“
Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Zusatzbezeichnung Dermatohistologie PD Dr. Ferdinand Toberer
Studium der Humanmedizin an der Ruprecht-Karls Universität in Heidelberg 2002–2008 · Forschungsaufenthalt am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, Abteilung Immungenetik (Leitung: Prof. P. Krammer) in der AG Kutaner Lupus erythematodes (Leitung: Prof. A. Kuhn). Immunhistochemische Untersuchungen zur Pathogenese des kutanen Lupus erythematodes: Etablierung der Tissue Microarray (TMA)-Technik für Marker des programmierten Zelltodes (Apoptose) 2007–2009 · Assistenzarzt in der Hautklinik Heidelberg 06/2009–11/2014 · Facharzt für Dermatologie und Venerologie ab 11/2014 · Oberarzt in der Hautklinik Heidelberg ab 07/2015 · Zusatzbezeichnung Dermatohistologie und Übernahme Leitung Dermatohistologie Hautklinik Heidelberg 2018 · Volle Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung „Dermatohistologie nach der WBO 2020“ ab 03/2019 · Erlangung der Venia Legendi für das Fach Dermatologie und Venerologie 04/2021 · Lehrqualifikation „Kommunikation in der Lehre“ Medizinische Fakultät Heidelberg 11/2021 · zusätzlich tätig im MVZ DermatoHistoPathologieHeidelberg ab 2022
Mitglied: Internationale Akademie für Pathologie · Bundesverband Deutscher Pathologen · Deutsche Dermatologische Gesellschaft · Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) · Landesärztekammer Baden-Württemberg
Besondere Angebote
Qualität & Mitgliedschaften
Angaben der Praxis — sachliche Zugehörigkeiten, keine Empfehlung oder Wertung.
Mitgliedschaften (Fachgesellschaften)
Eindrücke aus Patientenbewertungen
Wiederkehrende, sachliche Beobachtungen aus Patientenbewertungen — auch kritische, wenn sie mehrfach genannt werden. Keine Note, keine Einzelfälle.
Terminverfügbarkeit
Die Praxis bietet keine Online-Terminbuchung an und verfügt über kein öffentliches Buchungssystem.
telefonische Erreichbarkeit
Die Praxis ist telefonisch unter der Nummer 06221 434 090 erreichbar.
Auffindbarkeit/Wegfindung
Der Standort befindet sich im Neuenheimer Feld 582 in Heidelberg, direkt neben dem medizinischen Campus-Areal.
Praxisorganisation
Die Praxis verarbeitet Einsendematerial per Fax oder Online-Formular und bietet ein Kontaktformular für Fachkollegen an.
Barrierefreiheit
Informationen zur Barrierefreiheit sind auf der Website nicht verfügbar.
Sprache/Logistik
Die Praxis gibt keine Sprachangebote an und kommuniziert ausschließlich auf Deutsch.
Angaben übernommen von der Website der Praxis · Stand 13.07.2026. Ohne Gewähr — bitte bei der Praxis bestätigen.


