Kleine Aloe-vera-Pflanze in einem Terrakottatopf neben einem gefalteten naturfarbenen Leinentuch auf einem hellen Holztisch im weichen Tageslicht
Illustration (KI-generiert): Aloe-vera-Pflanze und gefaltetes Leinentuch auf einem Holztisch.

Narben entfernen und behandeln: Narbenarten, Methoden, Kosten

Welche Narbenarten es gibt (normal, eingesunken, hypertroph, Keloid, Kontraktur), was beim Vorbeugen belegt ist, welche Behandlung zu welcher Narbe passt – von Silikon und Kortison-Spritze über Vereisung und Laser bis zu Operation und Bestrahlung –, was realistisch ist, wer die Kosten trägt und wann eine Narbe ärztlich angesehen werden sollte.

Sorgfältig recherchiert · mit Quellen · Stand 21.10.2026

Eine Narbe lässt sich nicht spurlos entfernen. Narbenfreie Wundheilung gibt es beim Menschen nur in Ausnahmen, etwa an der Mundschleimhaut; tiefere Verletzungen der Haut hinterlassen eine Narbe. Ändern lässt sich aber, wie auffällig eine Narbe ist und ob sie Beschwerden macht: Sie kann flacher, weicher, blasser und schmaler werden, Juckreiz und Spannung können nachlassen. Welche Behandlung infrage kommt, hängt vor allem vom Narbentyp ab. Eine erhabene, juckende Narbe nach einer Operation wird anders behandelt als ein Keloid am Ohrläppchen oder eine eingesunkene Narbe nach einem Unfall.

Für wulstige Narben, also hypertrophe Narben und Keloide, gibt es eine deutsche S2k-Leitlinie unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (Version 3.3, Stand März 2020). Die veröffentlichte Fassung im JDDG und die Kopie der Fachgesellschaft nennen den 31. Dezember 2024 als Gültigkeitsende; sie ist damit abgelaufen. Eine neuere deutsche Fassung haben wir bei der Recherche im Oktober 2026 nicht gefunden, deshalb stützt sich dieser Ratgeber weiter auf sie und ergänzt sie um Cochrane-Reviews und neuere Studien. Für eingesunkene Narben nach Akne gibt es einen eigenen Ratgeber: Aknenarben entfernen.

Zu den Kosten vorab: Narben, die jucken, schmerzen oder die Beweglichkeit einschränken, sind behandlungsbedürftig; dann kann die Behandlung eine Kassenleistung sein. Eine Korrektur allein aus ästhetischen Gründen bezahlen Sie in der Regel selbst.

Wie Narben entstehen und was sie beeinflusst

Wundheilung verläuft in drei Phasen, die ineinander übergehen: Entzündung, Neubildung von Gewebe und Umbau. Eine genähte Wunde ist nach sieben bis zehn Tagen an der Oberfläche verschlossen, die Lederhaut darunter ist aber noch lange nicht stabil. Laut Leitlinie hat sie erst nach rund drei Monaten etwa 90 Prozent ihrer Festigkeit erreicht. Der Umbau, die sogenannte Narbenreifung, dauert mindestens ein Jahr. In dieser Zeit wird eine normale Narbe flacher, weicher und gleicht sich farblich an. Dass sie auch nach dem ersten Monat noch gerötet ist, gehört dazu und ist für sich genommen kein Zeichen einer krankhaften Narbe.

Ob eine Narbe unauffällig ausheilt oder wulstig wird, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Zug auf der Wunde: Narben über Gelenken, an Brust, Schultern und Rücken oder dort, wo Gewebe fehlt, stehen unter Spannung. Mechanische Zugkräfte spielen laut Leitlinie eine entscheidende Rolle.
  • Verzögerte Heilung und Infektion: Braucht eine Wunde länger als etwa 10 bis 14 Tage, bis sie sich mit neuer Haut geschlossen hat, steigt das Risiko für hypertrophe Narben deutlich. Auch eine Wundinfektion begünstigt sie.
  • Tiefe der Verletzung: Wulstige Narben entstehen erst, wenn die tiefere Schicht der Lederhaut verletzt ist, etwa durch Operationen, Verbrennungen, tiefe Schnitte, entzündete Pickel, Windpocken oder Piercings. Verletzungen, die so tief nicht reichen, führen nicht zu solchen Narben.
  • Veranlagung, Hauttyp und Alter: Für Keloide gibt es eine erbliche Veranlagung, und sie sind bei stärker pigmentierter Haut häufiger. Hypertrophe Narben und Keloide treten am häufigsten im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt auf.
  • Körperstelle: Keloide bilden sich bevorzugt an Ohrläppchen, Brustbein, Nacken, Schultern und Oberarmen.

Welche Narbenarten es gibt

Normale (normotrophe) Narbe. Sie liegt nach der Reifung etwa auf Hautniveau, ist flach und weich und hat sich farblich weitgehend angeglichen. Behandelt wird sie nur, wenn sie optisch stört, und dann aus ästhetischen Gründen.

Eingesunkene (atrophe) Narbe. Beim Heilen ist Gewebe verloren gegangen, die Narbe liegt unter dem Hautniveau. Typisch ist das nach entzündlicher Akne; mehr dazu im Ratgeber Aknenarben entfernen.

Hypertrophe Narbe. Sie ist erhaben, rot, fest und juckt oft, bleibt aber auf das Gebiet der ursprünglichen Wunde begrenzt. Hypertrophe Narben sind häufig, besonders nach Verbrennungen: In Studien entwickelten 32 bis 72 Prozent der Menschen mit Verbrennungen solche Narben, wobei die Studien methodisch schwach sind. Viele bilden sich über einige Jahre von selbst zurück.

Keloid. Ein Keloid wächst über die Grenzen der ursprünglichen Verletzung hinaus in gesunde Haut. Es kann auch nach kleinsten, oft unbemerkten Verletzungen entstehen, etwa nach einem Insektenstich, einer Haarwurzelentzündung oder einer Kratzwunde, und bildet sich nicht von selbst zurück. Keloide sind gutartig, kommen aber nach Entfernung häufig wieder. Behandlung, Rückfallraten und Vorbeugung erklärt der Ratgeber Keloid.

Narbenkontraktur. Die Narbe zieht sich zusammen und verkürzt die Haut. Über Gelenken oder an beweglichen Körperstellen kann das die Bewegung einschränken.

Verbrennungs- und Verbrühungsnarben verbinden oft mehrere Probleme: großflächige hypertrophe Narben, Kontrakturen, Juckreiz und Farbveränderungen. Infrage kommen vor allem Druckbehandlung, fraktionierte Laser und Microneedling, bei Kontrakturen eine Operation; die Behandlung zieht sich meist über viele Monate.

Der Unterschied zwischen hypertropher Narbe und Keloid ist für die Behandlung entscheidend:

Hypertrophe NarbeKeloid
Ausdehnungbleibt auf die ursprüngliche Wunde begrenztwächst über den Wundrand in gesunde Haut
Beginnlaut Leitlinie meist innerhalb von sechs Monaten nach der Verletzungoft später, auch mehr als sechs Monate danach
Verlaufbildet sich häufig zurückbildet sich nicht von selbst zurück
Häufigkeithäufigselten, häufiger bei stärker pigmentierter Haut
AuslöserOperation, Verbrennung, Verletzungauch kleinste Verletzungen wie Insektenstich oder Haarwurzelentzündung
Typische StellenüberallOhrläppchen, Brustbein, Nacken, Schultern
Erbliche Veranlagungnicht bekanntja

Narben vorbeugen: Was nach einer Wunde oder Operation hilft

Die wichtigste Vorbeugung ist eine ungestörte, rasche Wundheilung: Wunde sauber halten, Anweisungen zum Verbandwechsel befolgen und Anzeichen einer Entzündung früh ärztlich ansehen lassen. Die meisten der folgenden Maßnahmen beginnen erst, wenn die Wunde verschlossen ist.

Zug von der Narbe nehmen. Weil die Lederhaut erst nach Monaten belastbar ist, rät die Leitlinie nach Operationen zu einer längeren Entlastung: Schonung, Klammerpflaster, Silikonauflagen oder Kompression.

Silikon-Gel oder -Folie. Silikonprodukte gibt es als Gel, Creme, Folie, Pflaster oder Kissen. Laut Leitlinie werden sie meist 12 bis 24 Stunden täglich über 12 bis 24 Wochen angewendet, nach einer Operation ab kurz nach dem Fadenzug, bei offenen Wunden erst, wenn die Haut vollständig geschlossen ist. Unter der Folie können sich vereinzelt Haarwurzeln entzünden. Silikon ist schwächer belegt, als sein Ruf vermuten lässt. Ein Cochrane-Review von 2013 mit 20 Studien fand nur schwache Hinweise auf einen vorbeugenden Nutzen bei Menschen mit hohem Narbenrisiko; die Studien waren von schlechter Qualität. Eine Metaanalyse von 2020 mit sechs randomisierten Studien und 375 Teilnehmenden sah nach Operationen flachere, geschmeidigere und weniger verfärbte Narben als ohne Behandlung, Gel und Folie schnitten dabei ähnlich ab. Die deutsche Leitlinie stuft Silikon nach Operationen bei Menschen mit Neigung zu wulstigen Narben als „kann empfohlen werden" ein; ein internationales Expertengremium bezeichnet es als erste Wahl. Ob Menschen ohne besonderes Risiko davon profitieren, ist weniger klar.

Sonnenschutz. UV-Licht kann frische Narben dunkler und auffälliger machen. In einer randomisierten Studie sahen Narben von kleinen Hautstanzungen, die offen abheilten und danach Sonnenlicht abbekamen, nach zwölf Wochen auffälliger aus und waren stärker pigmentiert als geschützte Narben. Internationale Empfehlungen raten deshalb, junges Narbengewebe vor UV-Strahlung zu schützen; praktisch geht das mit Kleidung oder Pflaster und, sobald die Wunde geschlossen ist, mit Sonnenschutzmittel. Eine feste Dauer nennen die Quellen nicht; weil Narben mindestens ein Jahr reifen, ist Schutz vor allem in dieser Zeit sinnvoll.

Druck. Eine Kompression mit 20 bis 30 mmHg, möglichst rund um die Uhr und über viele Monate, wird vor allem bei großflächigen Narben nach Verbrennungen oder Verbrühungen eingesetzt. Bei bekannter Neigung zu wulstigen Narben kommt sie auch nach Operationen infrage, wenn sich die Körperstelle dafür eignet.

Massage. Narbenmassage wird oft empfohlen. Eine Übersichtsarbeit fand zehn Veröffentlichungen mit zusammen 144 Behandelten; knapp die Hälfte besserte sich, bei OP-Narben offenbar häufiger als bei Unfall- oder Verbrennungsnarben. Die Autoren bewerten die Belege als schwach, weil Methoden und Messungen sehr unterschiedlich waren.

Cremes, Öle, Zwiebelextrakt, Vitamin E. Für Präparate zur Wundheilungsförderung, die meist als Medizinprodukte oder Kosmetika verkauft werden, fehlt laut einer Übersicht im Deutschen Ärzteblatt bislang eine überzeugende Evidenz, dass sie wulstige Narben nachhaltig verhindern. Kombinationspräparate mit Zwiebelextrakt stuft die Leitlinie als Zusatzbehandlung ein, die erwogen werden kann; sie können die Haut reizen, im Gesicht und bei kleinen Kindern ist Vorsicht geboten. Vitamin E half in einer kleinen doppelblinden Studie nach Hautkrebs-Operationen nicht, bei einem Drittel der Teilnehmenden löste es sogar ein Kontaktekzem aus.

Bei bekannter Neigung zu Keloiden sollten Sie das vor jeder Operation ansprechen. Die Leitlinie nennt dann eine besonders schonende, spannungsarme Operations- und Nahttechnik; zusätzlich können Kortison-Injektionen in die Wundränder erwogen und Silikon empfohlen werden. Auch vor einem Piercing oder anderen nicht notwendigen Eingriffen lohnt es sich zu bedenken, dass an der Stelle ein neues Keloid entstehen kann.

Welche Behandlung passt zu welcher Narbe?

Eine Standardbehandlung für alle Narben gibt es nicht. Die Leitlinie betont, dass die erste Wahl nicht festgelegt werden kann, weil Lage, Alter und Art der Narbe sowie die Veranlagung den Verlauf stark beeinflussen, und dass oft mehrere Methoden kombiniert werden. Die Tabelle gibt eine Orientierung:

NarbeWas infrage kommtWichtige Einschränkungen
Frische, gerötete, erhabene (hypertrophe) NarbeKortison-Injektion, oft mit Vereisung; Farbstofflaser gegen Rötung; fraktionierte Laser; Silikon als ErgänzungOperation ohne Zug und ohne Entstellung nicht im ersten Jahr
Hypertrophe Narbe nach VerbrennungKompression, fraktionierte Laser, Microneedling, Kortison-Injektionlange Behandlungsdauer
KeloidKortison-Injektion mit Vereisung; bei Therapieresistenz 5-Fluorouracil (off label); Operation nur mit geplanter Nachbehandlung, bei großen oder wiederkehrenden Keloiden mit Bestrahlungnicht empfohlen: alleinige Operation, alleinige Laserabtragung, Microneedling
NarbenkontrakturOperation mit spannungsentlastender Technik, zeitnah bei Funktionseinschränkung; Laser ergänzendNachbehandlung über Monate
Eingesunkene Narbefraktionierte Laser, Microneedling und weitere Verfahrenkeine deutsche Leitlinie
Helle, weiße Narbekaum wirksame Behandlung; Camouflageexperimentelle Ansätze

Kortison-Spritze direkt in die Narbe

Als Standardbehandlung bei hypertrophen Narben und Keloiden gilt die Injektion einer Kortison-Kristallsuspension (Wirkstoff Triamcinolonacetonid) direkt in das Narbengewebe. Kortison bremst die Kollagenbildung und die Vermehrung der Bindegewebszellen. Die Leitlinie empfiehlt diese Behandlung ausdrücklich und rät, sie mit einer Vereisung zu kombinieren. Kortisoncremes oder -salben allein empfiehlt sie dagegen nicht.

Gespritzt wird streng in die Narbe hinein, bis sich das Gewebe weißlich verfärbt. Unangenehm ist weniger der Einstich als der Druck, mit dem die Flüssigkeit in das feste Gewebe gepresst wird. Deshalb wird das Kortison oft mit einem örtlichen Betäubungsmittel gemischt, oder die Narbe wird unmittelbar vorher kurz vereist; das erleichtert die Injektion und dämpft den Schmerz. Wiederholt wird meist alle drei bis vier Wochen. Am besten sprechen Narben an, die noch aktiv sind, also hellrot, juckend oder schmerzhaft. Bessert sich nach drei Behandlungen nichts, sollte das Vorgehen angepasst werden, etwa durch Kombination mit 5-Fluorouracil.

Mögliche Nebenwirkungen: Wird zu tief gespritzt, kann das Unterhautfettgewebe schwinden und eine Delle entstehen. Zu oberflächlich gespritzt, können erweiterte Äderchen und Pigmentstörungen auftreten. Auch weißliche Ablagerungen der Kristalle sind möglich. Nach dem Herausschneiden eines Keloids gehören Kortison-Injektionen laut Leitlinie zur empfohlenen Nachbehandlung.

Vereisung (Kryotherapie)

Bei der Kryotherapie wird die Narbe mit flüssigem Stickstoff vereist, entweder aufgesprüht oder mit einem gekühlten Metallstempel. Die Kälte schädigt die feinen Gefäße, und Narbengewebe stirbt ab. Die Leitlinie empfiehlt die Vereisung bei hypertrophen Narben und Keloiden, vor allem in Kombination mit Kortison-Injektionen. Meist sind mehrere Durchgänge im Abstand von vier bis sechs Wochen nötig, bis die Narbe abgeflacht ist.

Nach der Vereisung ist mit einer Blase und einer nässenden Wunde zu rechnen; die Abheilung dauert etwa vier Wochen, und die nächste Behandlung folgt erst danach. Häufig wird die behandelte Haut heller, weil Pigmentzellen kälteempfindlich sind; laut Leitlinie ist das reversibel. Bei dunkler Haut sind hellere und dunklere Flecken möglich. Aktive Keloide können sich unter reiner Sprühvereisung sogar verschlechtern, deshalb wird hier mit Kortison kombiniert. Eine neuere Variante, die intraläsionale Kryotherapie, vereist ein Keloid über eine Hohlnadel von innen. Sie wird wegen der teuren Einmalnadeln bisher selten eingesetzt; das Keloid bildet sich danach über etwa vier bis sechs Monate zurück.

Wenn Kortison nicht reicht: 5-Fluorouracil und andere Wirkstoffe

Bei Keloiden, die auf die Standardbehandlung nicht ansprechen, kann laut Leitlinie eine Injektion von 5-Fluorouracil (5-FU) empfohlen werden, bei therapieresistenten hypertrophen Narben kann sie erwogen werden. Der Wirkstoff stammt aus der Krebstherapie und hemmt die Vermehrung der Bindegewebszellen. Für Narben ist er nicht zugelassen, die Anwendung erfolgt „off label" und erfordert eine entsprechende Aufklärung. Meist wird alle vier Wochen gespritzt, oft gemischt mit Kortison; diese Kombination scheint den Einzelbehandlungen überlegen zu sein. Die Injektion brennt, Verfärbungen, Hautreizungen und offene Stellen sind möglich. Weil 5-FU weniger örtliche Nebenwirkungen macht als Kortison, bietet es sich an Stellen an, die empfindlich auf Kortison reagieren. Bleomycin, das in einigen Ländern ähnlich eingesetzt wird, ist in Deutschland laut Leitlinie extrem selten.

Für Kalziumkanalblocker, Hyaluronidase und Plasma-Anwendungen reicht die Datenlage laut Leitlinie nicht für eine Empfehlung. Imiquimod-Creme empfiehlt sie zur Vorbeugung oder Behandlung wulstiger Narben nicht.

Narben lasern: welcher Laser wofür?

„Den" Narbenlaser gibt es nicht. Verschiedene Geräte zielen auf verschiedene Probleme:

  • Gefäßlaser gegen Rötung. Der gepulste Farbstofflaser verödet feine Blutgefäße in frischen, stark geröteten hypertrophen Narben und Keloiden. Die Leitlinie empfiehlt ihn vor allem, um die Rötung zu verringern, mit mindestens zwei Behandlungen im Abstand von etwa sechs bis acht Wochen. Danach bleiben oft bis zu 14 Tage lang blaurote Flecken; Bläschen, Krusten und, vor allem bei dunklerer Haut, länger anhaltende Verfärbungen sind möglich. Als Alternativen kann der tiefer wirkende, aber schmerzhaftere Nd:YAG-Laser bei dickeren Keloiden und dunkleren Hauttypen erwogen werden, ebenso eine Blitzlampenbehandlung (IPL), bei der zu viel Hitze die Narbe allerdings verschlechtern kann.
  • Nicht-ablative fraktionierte Laser, etwa Erbium-Glas-Laser, erhitzen winzige Gewebesäulen, ohne die Hautoberfläche abzutragen. Die Leitlinie hält sie bei hypertrophen Narben, besonders nach Verbrennungen und Verbrühungen, für empfehlenswert.
  • Ablative fraktionierte Laser (CO₂- oder Erbium:YAG-Laser) tragen in einem feinen Raster mikroskopisch kleine Kanäle ab; das unbehandelte Gewebe dazwischen beschleunigt die Heilung. Danach bessern sich bei Narben häufig Juckreiz, Rötung, Festigkeit, Farbe und Dicke, bei Kontrakturen auch die Beweglichkeit. Empfohlen werden Serien von mindestens sechs Sitzungen im Abstand von vier Wochen. Über die Kanäle lassen sich Wirkstoffe wie Kortison in die Narbe einbringen. Eine bräunliche Verfärbung der behandelten Haut tritt dabei immer auf; bei hohen Energien kommen Nässen, Krusten und länger anhaltende Rötung hinzu. Pigmentverschiebungen sind nach CO₂-Laser meist ausgeprägter als nach Erbium:YAG-Laser, selten kommt es zu Infektionen. Mehr dazu im Ratgeber Fraxel-Laser.

Bei aktiven Keloiden rät die Leitlinie von fraktionierten ablativen Lasern ab, und ein Keloid allein mit dem Laser abzutragen, empfiehlt sie ausdrücklich nicht. Bei flachen, nicht mehr aktiven Keloiden kann eine Laserbehandlung kombiniert mit Kortison erwogen werden.

Ein internationales Gremium aus 26 Dermatologinnen, Dermatologen und plastischen Chirurgen aus 13 Ländern stufte Laser 2020 als Erstlinientherapie bei Unfall- und Verletzungsnarben sowie Kontrakturen ein. Das ist ein Expertenkonsens; die deutsche Leitlinie formuliert vorsichtiger, und große randomisierte Studien fehlen weitgehend. Bei dunklerer Haut sind laut Leitlinie bei mehreren Verfahren, etwa Farbstofflaser, IPL und Vereisung, Pigmentverschiebungen wahrscheinlicher.

Microneedling

Beim Microneedling setzt ein Roller oder Stempel mit 1,5 bis 3 Millimeter langen Nadeln viele feine Einstiche in die Haut und stößt so Umbauprozesse an. Bei hypertrophen Narben, vor allem nach Verbrennungen und Verbrühungen, kann es laut Leitlinie eingesetzt werden. Die Studienlage ist dünn und methodisch eingeschränkt. Bei Keloiden wird Microneedling nicht empfohlen. Möglich sind Infektionen, Hautreizungen, Verfärbungen, vereinzelt entzündliche Knötchen (Granulome) und neue, gleisartige Narben. Das Risiko für Pigmentverschiebungen ist geringer als bei Lasern. Bei eingesunkenen Narben ist das Verfahren vor allem aus der Aknenarben-Behandlung bekannt; mehr im Ratgeber Microneedling.

Silikon und Druck bei bestehenden Narben

Bei schon bestehenden, aktiven hypertrophen Narben ist Silikon laut Leitlinie eine Zusatzbehandlung, die erwogen werden kann; die Empfehlung ist bewusst offen formuliert. Ein Cochrane-Review von 2021 fand 13 kleine Studien mit jeweils 10 bis 60 Teilnehmenden und bewertete die Aussagekraft durchweg als niedrig oder sehr niedrig. Ob Silikonfolie hypertrophe Narben wirklich bessert, bleibt danach unsicher; es gibt schwache Hinweise, dass Schmerzen eher zurückgehen.

Kompression mit 20 bis 30 mmHg (entsprechend Kompressionsklasse II) soll möglichst früh beginnen, sobald die Haut verschlossen ist, und ganztägig getragen werden. Die Behandlung dauert laut Leitlinie 6 bis 24 Monate und eignet sich vor allem für großflächige hypertrophe Narben nach Verbrennungen sowie zur Vorbeugung nach dem Entfernen wulstiger Narben. Sie ist aufwendig: Hitze, Schwitzen, Schwellungen, Ekzeme und Druckstellen bis hin zu offenen Stellen sind möglich, und der Erfolg hängt davon ab, dass die Bandagen konsequent getragen werden. Maßgefertigte Bandagen verlieren materialbedingt nach etwa sechs Monaten an Druck.

Operation: Narbenkorrektur und Keloidentfernung

Wird eine Narbe herausgeschnitten und neu vernäht, entsteht eine neue Narbe, im besten Fall eine schmalere, flachere und weniger gespannte. Bei hypertrophen Narben führt diese Revision laut Leitlinie in der Regel zu guten Ergebnissen. Der Zeitpunkt ist wichtig: Steht eine hypertrophe Narbe nicht unter Zug und wirkt sie nicht entstellend, rät die Leitlinie davon ab, sie im ersten Jahr zu operieren. Anders bei Kontrakturen: Schränkt eine Narbe an einem Gelenk oder einer beweglichen Körperstelle die Funktion ein oder wirkt sie entstellend, wird eine Operation zeitnah empfohlen. Dabei wird die Spannung mit Verschiebetechniken umverteilt (Z- oder W-Plastik); größere Defekte werden mit Hauttransplantaten oder Lappenplastiken gedeckt.

Bei Keloiden ist Zurückhaltung geboten. Allein herausgeschnitten, kehren sie laut Leitlinie in 45 bis 100 Prozent der Fälle zurück, oft größer als vorher. Eine Operation kommt deshalb erst infrage, wenn andere Behandlungen nicht gereicht haben, und nur, wenn die Nachbehandlung schon vorher geplant ist: Kortison-Injektionen, Vereisung, Druck oder Silikon und bei großen oder wiederkehrenden Keloiden eine Bestrahlung. Das Keloid sollte vollständig im Gesunden entfernt werden. Danach folgt eine Nachsorge über Monate, über die Sie vor dem Eingriff ausführlich aufgeklärt werden sollten. Mehr zu operativen Eingriffen an der Haut im Ratgeber Hautchirurgie.

Bestrahlung nach einer Keloid-Operation

Bei großen, wiederkehrenden oder schwer behandelbaren Keloiden empfiehlt die Leitlinie, nach dem Herausschneiden zu bestrahlen, bevorzugt als HDR-Brachytherapie: Dabei wird die Strahlenquelle über einen dünnen Katheter direkt in die frisch genähte Wunde gebracht. Die Bestrahlung sollte möglichst innerhalb von sieben, spätestens 24 Stunden nach der Operation beginnen. In den ausgewerteten Studien kamen Keloide nach Brachytherapie im Mittel in gut 10 Prozent der Fälle wieder, nach Bestrahlung von außen in gut 20 Prozent; die Qualität dieser Studien ist allerdings begrenzt. Als alleinige Behandlung ohne Operation wird Bestrahlung nicht empfohlen.

Kurzfristig kann die Haut einige Wochen lang gerötet sein und schuppen. Langfristig sind Pigmentveränderungen, trockene Haut und erweiterte Äderchen möglich, vor allem bei höheren Strahlendosen. Einen Zusammenhang mit späteren Krebserkrankungen fand laut Leitlinie keine der ausgewerteten Studien. Die Behandlung gehört in spezialisierte Kliniken, in denen Dermatologie, plastische Chirurgie und Strahlentherapie zusammenarbeiten.

Eingesunkene, helle und dunkle Narben

Eingesunkene Narben behandelt die deutsche Narbenleitlinie nicht. Welche Verfahren dafür infrage kommen, etwa fraktionierte Laser, Microneedling, das Lösen narbiger Stränge unter der Haut (Subcision) oder Unterspritzungen, steht ausführlich im Ratgeber Aknenarben entfernen; die Prinzipien gelten für eingesunkene Narben anderer Ursache ähnlich.

Helle, weiße Narben entstehen, wenn im Narbengewebe Pigment fehlt. Sie sind besonders schwer zu behandeln: Laut einer Übersichtsarbeit fehlen wirksame Therapien, und Erfolge halten oft nicht an. Kleine Studien testen Kombinationen aus Laser und pigmentanregenden Wirkstoffen; das ist bisher experimentell. Medizinisches Camouflage-Make-up kann Farbunterschiede abdecken.

Dunkle Narben werden durch Sonne verstärkt, wie die oben genannte UV-Studie zeigt; konsequenter Sonnenschutz ist deshalb sinnvoll. Wie sich die Farbe entwickelt, lässt sich oft erst nach der Reifung beurteilen, die mindestens ein Jahr dauert.

Schmutzeinsprengungen nach Unfällen, etwa Asphalt oder Schwarzpulver in der Haut, sind im Grunde eine Art Tätowierung. Narbensprechstunden an Universitätskliniken führen sie teils ausdrücklich in ihrem Behandlungsspektrum. Wie Laser Farbpartikel in der Haut zerkleinern, erklärt der Ratgeber Tattooentfernung.

Was realistisch ist

Keine Methode wirkt bei jeder Narbe, das stellt auch die Leitlinie klar. Als Maßstab nennt sie für wulstige Narben: Nach drei bis sechs Behandlungen beziehungsweise drei bis sechs Monaten sollte sich eine deutliche Besserung zeigen, etwa ein um 30 bis 50 Prozent kleineres Volumen, mehr als halbierte Beschwerden oder eine Zufriedenheit, die Ihnen reicht. Ist das nicht der Fall, sollte die Behandlung umgestellt, kombiniert oder höher dosiert werden.

Die Narbe selbst bleibt; Ziel ist, dass sie flacher, weicher, blasser und beschwerdeärmer wird. Dazu gehört Geduld, denn Narben reifen mindestens ein Jahr, und viele Verfahren laufen in Serien über Monate. Hypertrophe Narben bilden sich häufig auch ohne Behandlung zurück, wenn auch über Jahre. Keloide tun das nicht und neigen auch nach einer Behandlung zum Wiederkommen, was eine lange Nachsorge nötig macht. Jede Behandlung kann selbst Nebenwirkungen haben, etwa Pigmentverschiebungen. Fragen Sie im Vorgespräch deshalb auch, womit Sie im ungünstigen Fall rechnen müssen.

Wer behandelt Narben?

Erste Anlaufstelle ist meist die Hautarztpraxis, nach einer Operation auch die Praxis oder Klinik, die operiert hat. Kortison-Injektionen und Vereisung gelten als Standardtherapie wulstiger Narben; Laser und Microneedling bietet nicht jede Praxis an. Bei schwierigen Fällen, etwa großen oder wiederkehrenden Keloiden, ausgedehnten Verbrennungsnarben oder Kontrakturen, gibt es spezialisierte Narbensprechstunden an Universitätskliniken. Gesetzlich Versicherte brauchen dafür teils eine Überweisung aus einer Hautarztpraxis.

Kosten: Was zahlt die Krankenkasse?

Einen verlässlichen Pauschalpreis für eine Narbenbehandlung gibt es nicht. Der Aufwand reicht von einer einzelnen Kortison-Spritze bis zu einer Serie von Lasersitzungen oder einer Operation mit monatelanger Nachbehandlung. Die Kosten hängen vor allem vom Verfahren, von Größe und Lage der Narbe, der Zahl der Sitzungen und dem Aufwand der Nachsorge ab. Privat abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ); Leistungen, die über das medizinisch Notwendige hinausgehen, darf die Praxis nur auf Ihr Verlangen berechnen. Weiß die Praxis, dass Ihre Kasse die Kosten nicht vollständig übernimmt, oder gibt es Anhaltspunkte dafür, muss sie Sie vor Beginn in Textform über die voraussichtlichen Kosten informieren (§ 630c Abs. 3 BGB). Bitten Sie in diesem Fall um einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

Rein ästhetische Behandlung. Die Entfernung von Narben allein aus ästhetischen Gründen ist laut GKV-Spitzenverband grundsätzlich keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Das betrifft etwa eine beschwerdefreie, aber optisch störende OP-Narbe.

Narben mit Beschwerden. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Krankenbehandlung, wenn sie nötig ist, um eine Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern (§ 27 SGB V). Hypertrophe Narben und Keloide, die jucken oder schmerzen, und Narben, die die Beweglichkeit einschränken, sind laut Leitlinie behandlungsbedürftig; hier kommt eine Behandlung zulasten der Kasse infrage. Das bedeutet nicht, dass jede Methode automatisch übernommen wird. Fragen Sie vor Beginn in der Praxis, welche Leistungen über die Kasse laufen und welche privat berechnet würden, und klären Sie Zweifelsfälle vorher mit Ihrer Krankenkasse.

Entstellende Narben. Eine Narbe, die nur optisch stört, ist im Sinne der Krankenversicherung keine Krankheit. Das Bundessozialgericht erkennt eine Entstellung nur bei einer objektiv erheblichen Auffälligkeit an, die naheliegende Reaktionen wie Neugier oder Betroffenheit auslöst und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefährdet; an Körperstellen, die üblicherweise von Kleidung bedeckt sind, nur in eng begrenzten Ausnahmefällen (Urteil vom 10. März 2022, B 1 KR 3/21 R). Das Urteil betraf keine Narbe, sondern eine Brustasymmetrie; dass diese Maßstäbe auch für Narben gelten, ist unsere Einschätzung. Ob eine bestimmte Narbe die hohe Schwelle erreicht, entscheidet die Kasse im Einzelfall.

Kompressionsbandagen. Hilfsmittel zur Narbenkompression, etwa Bandagen in Serien- oder Maßanfertigung oder Keloid-Kompressionsschienen, sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung für hypertrophe Narben und Keloide aufgeführt, in der Regel für bis zu zwei Jahre. Sie werden ärztlich verordnet. Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen je Hilfsmittel 10 Prozent des Abgabepreises zu, mindestens 5 und höchstens 10 Euro, jedoch nicht mehr als die Kosten des Hilfsmittels. Silikon-Gele und -Auflagen sind frei verkäuflich; ob Ihre Kasse sie im Einzelfall übernimmt, sollten Sie vorher erfragen.

Narben nach Piercing, Tätowierung oder Schönheitsoperation. Hier gilt § 52 Abs. 2 SGB V: „Haben sich Versicherte eine Krankheit durch eine medizinisch nicht indizierte ästhetische Operation, eine Tätowierung oder ein Piercing zugezogen, hat die Krankenkasse die Versicherten in angemessener Höhe an den Kosten zu beteiligen und das Krankengeld für die Dauer dieser Behandlung ganz oder teilweise zu versagen oder zurückzufordern." Nach unserem Verständnis kann das etwa ein Keloid am Ohrläppchen nach einem Piercing betreffen. Ob die Regel auch für Folgen nicht-operativer ästhetischer Eingriffe gilt, etwa nach Laser- oder Spritzenbehandlungen, ist offen.

Arbeits- oder Wegeunfall. Stammt die Narbe aus einem Arbeits- oder Wegeunfall, etwa einer Verbrennung im Beruf, ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig. Sie hat den durch den Unfall verursachten Gesundheitsschaden „mit allen geeigneten Mitteln möglichst frühzeitig" zu beseitigen oder zu bessern (§ 26 SGB VII). Sprechen Sie die Narbenbehandlung dort an.

Wann zum Arzt?

Noch am selben Tag in die Hausarztpraxis oder in die Praxis, die operiert hat, außerhalb der Sprechzeiten über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117, wenn eine frische Wunde oder Narbe

  • sich zunehmend rötet, anschwillt, heiß wird oder stark schmerzt,
  • Eiter absondert oder wieder aufgeht,
  • oder Sie zusätzlich Fieber bekommen oder sich deutlich krank fühlen.

Den Notruf 112 wählen Sie, wenn Zeichen einer Blutvergiftung hinzukommen, etwa plötzliche Verwirrtheit, schnelle Atmung oder Atemnot, Herzrasen oder Fieber mit Schüttelfrost bei starkem Krankheitsgefühl.

Einen regulären Termin in der Hautarztpraxis sollten Sie vereinbaren, wenn eine Narbe über die Grenzen der ursprünglichen Wunde hinauswächst oder Monate nach der Verletzung noch dicker wird, stark juckt, schmerzt oder spannt, an einem Gelenk die Beweglichkeit einschränkt oder Sie seelisch belastet. Das gilt auch, wenn Sie zu Keloiden neigen und eine Operation geplant ist, damit die Vorbeugung vorher besprochen werden kann. Lange abzuwarten ist bei wachsenden Narben nicht immer sinnvoll: Noch aktive, gerötete Narben sprechen laut Leitlinie am besten auf Kortison-Injektionen an.

Veränderungen an einer alten Narbe sollten Sie zeitnah hautärztlich ansehen lassen, auch wenn es kein Notfall ist: eine offene Stelle, die nicht abheilt, ein neuer Knoten oder eine Verhärtung, Krusten, Blutungen bei Berührung oder eine Narbe, die nach Jahren plötzlich wächst. Selten entsteht in alten Narben, vor allem in Verbrennungsnarben und chronischen Wunden, ein Hautkrebs, meist ein Plattenepithelkarzinom (Marjolin-Ulkus), oft erst Jahrzehnte nach der Verletzung. Bei Verdacht wird eine Gewebeprobe entnommen. Umgekehrt kann ein Hautkrebs selbst wie eine Narbe aussehen: Das sklerodermiforme Basalzellkarzinom zeigt sich als weißliche oder hautfarbene, verhärtete Stelle mit unscharfem Rand, meist im Gesicht. Eine „Narbe", die ohne Verletzung entstanden ist, gehört deshalb in hautärztliche Hände. Mehr dazu im Ratgeber Basaliom.

Welche Behandlung für Ihre Narbe sinnvoll ist, lässt sich nur nach einer Untersuchung sagen. Dieser Ratgeber ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.

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Verwandte Behandlungen

Quellen

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.