
Orthopädie und Rheumaorthopädie - Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald
Endoprothetik · Fußchirurgie · Rheumaorthopädie · Schulterchirurgie
Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald, Hohwaldstraße 40, 01844 Neustadt in Sachsen
Auf einen Blick
Was diese Praxis auszeichnet
Über die Praxis
Die Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald in Neustadt in Sachsen ist eine spezialisierte Einrichtung für Orthopädie und Rheumaorthopädie mit Schwerpunkt auf minimalinvasive Endoprothetik und Fußchirurgie. Die Klinik verfügt über ein zertifiziertes Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung und betreut Patienten ambulant sowie stationär.
Schwerpunkte & Behandlungen
Schwerpunkte
Weitere Leistungen
Leistungen & Preise
Von der Praxis veröffentlichte Angaben — Preise können sich ändern, bitte bei der Praxis bestätigen.
Hallux valgus
Je nach Entstehungsort des Hallux valgus wird die Operation an der Großzehe selbst oder an Teilen des 1. Mittelfußknochens erfolgen. Der operierende Arzt wird anhand des Fußes und Röntgenbildes vor dem Eingriff die Art der Operation mit Ihnen gemeinsam besprechen und festlegen. Oft müssen Knochenanteile durchtrennt und in einer neuen Position befestigt werden, was eine entsprechend lange Nachbehandlungszeit nach sich ziehen wird. Meist wird die Operation des Knochens mit einer Operation an den Weichteilen (Sehnen, Bänder, Kapsel) verbunden.
Hallux rigidus
In sehr frühen Stadien können wir gelenkerhaltend operieren und eine Bewegungsverbesserung und Schmerzreduzierung erreichen. Der Abnutzungsprozess schreitet jedoch häufig weiter voran. In der Mehrzahl der Fälle ist das Großzehengrundgelenk bereits zerstört und eine gelenkerhaltende Operation nicht mehr möglich. Hierzu stellt eine operative Versteifung des Großzehengrundgelenkes eine Möglichkeit dar, eine Schmerzbeseitigung zu erreichen.
Metatarsalgie
Die Operation erfolgt oft im Bereich der Köpfchen der Mittelfußknochen (meist werden diese in eine neue, günstigere Position verschoben). Dieser Eingriff kann mit Weichteiloperationen verbunden werden, manchmal erfolgt auch nur eine weichteilige Operation. Besondere knöcherne Operationen sind beim Rheumapatienten erforderlich.
Mittel-, Rückfuss/Sprunggelenke
Meist sind das korrigierende Operationen, bei denen 1 - 3 Mittelfußknochen wieder in ihre Position gebracht werden und ihr meist zerstörtes Gelenk zum Rückfuß mit kleinen Plättchen (Schrauben) überbrückt wird. Bei noch gesunden Gelenken mit gutem Knorpelbelag und bestehender Fehlstellung erfolgt eine Gelenkerhaltende OP zur Aufrichtung des Fußes, in sehr frühen Stadien als Sehneneingriffe. Es müssen oft zusätzlich kleine Knochenteilchen (in der Regel aus dem Beckenkamm) zur Korrektur eingebracht werden. Diese werden dann, wenn der Fuß die gewünschte Position erreicht hat, in die entstandenen Defekte eingepasst und befestigt. Evtl. kann auch bei Fehlstellung der Ferse diese „gerichtet“ werden. Gelenkzerstörende OP´s erfolgen bei fortgeschrittenen Arthrosen (Knorpelabnutzung) in Form von Arthrodesen (Versteifungen) oder Teilarthrodesen des unteren Sprunggelenkes (Beweglichkeit des oberen Sprunggelenkes bleibt). Hier werden einzelne große Knochen über die ehemaligen (knorpelfreien) Gelenke mit Schrauben/Platten verbunden. Auch hier erfolgt manchmal eine Knocheneinlagerung aus Beckenkamm. Meist benötigt man eine 12 wöchige Nachbehandlung im Gips oder einen hohen Verbandstiefel. Das sind knöcherne Überstände am Fuß, die oft Druckbeschwerden im Spann oder an der Innenseite des Fußes im Schuh bewirken. Man muss in der Diagnostik herausfinden, ob sich zusätzlich eine Abnutzung von Gelenken dahinter verbirgt. Bei reinen Knochenvorsprüngen (z. B. Os tibiale externum, Haglund exostose) erfolgt die Abtragung als kleinere OP. Es erfolgt die gemeinsame Diagnostik mit dem Neurologen. Als kleinere OP ist bei einer Diagnosebestätigung die Freilegung des Nerven möglich. Sehnennähte wie z. B. frische Ruptur der Achillessehne als offene Direktnaht. Alte Rupturen als Sehnenplastiken. Chronische Schmerzen im Bereich der Achillessehne (Achillodynie) als letzte Möglichkeit der Beschwerdelinderung im Achillessehnenbereich (nach ausgeschöpfter Therapie), leider Restbeschwerden möglich. Sehnenverlagerungen. OP bei "schmerzhaft" springenden Sehnen (z. B. Peronealsehnen). Bandplastiken (z.B. bei Instabilität bei älteren Bandrupturen am Sprunggelenk). In Frühstadien kann eine Arthroskopie als kleinere Maßnahme erfolgen. In Spätstadien, bei fortgeschrittenen Knorpelveränderungen ist eine Versteifung oder ein Kunstgelenk zu erwägen. Welche der beiden Möglichkeiten in Frage kommt, ist von vielen Faktoren abhängig und muss in der ambulanten Voruntersucheng genau herausgearbeitet werden. Gerade bei Zuständen nach Unfällen oder Fehlstellung geht oft "nur" die Versteifung. Diese ist aber viel besser als ihr "Ruf" und sichert nach knöcherner Verheilung eine deutliche Schmerzreduktion bis Schmerzfreiheit bei relativ gutem Gangbild. Ca. 12 Wochen Ruhigstellung im Gips oder hohen Verbandsstiefel sind aber erforderlich. Bei Arthrosen kommen in der Regel teilversteifende Operationen zur Anwendung. Nachfolgend ist die entsprechend lange Ruhigstellung im Gips oder Walker nötig. Gerade diese sind im Fußsohlenbereich häufig und werden oft als Fersensporn bezeichnet (heute eher Fasciitis plantaris, was aber die Problematik auch nicht vollständig wiederspiegelt). In der Regel werden diese Probleme nicht operativ angegangen, eine Vielzahl möglicher Optionen bietet sich an, wenn auch der Effekt der Linderung öfters lange auf sich warten lässt.
Der Schulterschmerz
ArthroskopieEiner eingehenden klinischen Untersuchung ist das Schultergelenk nur schwer zugänglich, denn es ist von einem kräftigen Muskel-Sehnenmantel umgeben und durch ein knöchernes Dach bedeckt. Entscheidende Fortschritte in der Schulterdiagnostik und -therapie ermgölichte erst eine Arthroskopie, die optische Untersuchung eines Gelenkinnenraumes mit einem speziellen Endoskop (Gelenkspiegelung). Der große Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Gelenkoberflächen stark vergrößert dargestellt und Gelenkschäden genau gesehen werden können. Durch die minimalinvasive Operationstechnik werden die empfindlichen Kapselbandstrukturen, die für die Stabilität des Gelenks mitverantwortlich sind, weniger oder gar nicht beeinträchtigt. Moderne, besonders schlanke Operationsinstrumente erlauben es, Eingriffe durch ganz kleine Hautschnitte gezielt vorzunehmen. Gerade an der Schulter werden die Vorteile der Arthroskopie deutlich. Auf der Basis der diagnostischen Arthroskopie sind derzeitig Möglichkeiten der Therapie entwickelt worden, die sich zur Linderung des Schulterschmerzes und zur Stabilisierung des Schultergelenkes eignen.
Rheumatismus
ArthroskopieZum einen werden schnell wirksame Medikamente verordnet, die sowohl den Schmerz lindern sollen (Tramal, ASS, Valoron ...) als auch Medikamente, die neben der Schmerzbekämpfung zusätzlich gegen die Entzündung eingesetzt werden (Rewodina, Indometacin, Rantudil ...). Hierzu gehören auch so genannte Kortikoide (Prednisolon, Urbason ...), die schnell und zuverlässig wirksam werden. Auf regelmäßige und entsprechend vom Arzt verordnete Einnahme ist zu achten! Über viele Jahre können Nebenwirkungen eintreten, die vom Arzt erkannt werden und Umstellungen der Medikamente notwendig machen. So genannte Basistherapeutika sollen einen langfristigen Effekt auf den Entzündungsprozess bewirken. Dazu gehören MTX (Methotrexat), Arava (Levlunomid), aber auch neuere Präparate – sogenannte „Biolocicas“, wie z. B. Enbrel, Remicade u. v. a. Auch das Einbringen von Medikamenten in das Gelenk (Injektion) kann sehr nützlich und wirksam sein. Allerdings sollte man damit nicht leichtfertig umgehen, denn eine Gelenkinfektion ist dabei möglich. Zur Vermeidung von Gelenkversteifungen und Fortschreiten von Fehlstellungen hat die tägliche Gymnastik eine besonders große Bedeutung für den Rheumatiker. Die Übungen werden in unserem Haus unter Anleitung von Physio- bzw. Ergotherapeuten erlernt und sollen täglich zu Hause fortgesetzt werden. Des Weiteren kommen zur Linderung der Beschwerden im chronischen Stadium unterschiedlichste Formen von Wärmeanwendung (Packungen, Strom, Ultraschall ...) zum Einsatz. Im akuten Stadium ist Kältetherapie in der Regel hilfreicher. Die operativen Maßnahmen stellen für den RA-Patienten eine wirksame Behandlungsmethode dar, sie kommen in der Regel aber erst in Betracht, wenn die medikamentöse Basistherapie und die unterstützende Physiotherapie nach ausreichender Beobachtungszeit versagen und eine Zerstörung von Gelenken oder Sehnen droht. Umso mehr ist die Zusammenarbeit zwischen Orthopäden und Allgemeinmedizinern bzw. Internisten/Rheumatologen wichtig, um eine rechtzeitige Einweisung des Patienten zur Operation zu gewährleisten. Obwohl der Ersatz mit künstlichen Gelenken an der unteren Extremität gerade in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen Aufschwung genommen hat, sind diese Möglichkeiten an der oberen Extremität in ihren Möglichkeiten und Ergebnissen nicht an allen Gelenkregionen so zufriedenstellend. Präventiv bedeutet vorbeugend und ist deshalb eine frühzeitig vorzunehmende Behandlung. Durch die frühzeitige und möglichst vollständige operative Entfernung der krankhaft gewucherten Synovialmembran der Gelenke oder Sehnenscheiden wird einer Schädigung des Gelenkknorpels und des angrenzenden Knochens oder des Sehnen- und Bandapparates vorgebeugt. Gleichzeitig werden die Schmerzen gelindert, in vielen Fällen kann auch die Funktion verbessert werden. Dieser operative Eingriff kann je nach Gelenk und je nach Ausprägung der gewucherten Synovialmembran als offener operativer Eingriff oder falls möglich auch als arthroskopischer Eingriff vorgenommen werden. Unter Tenosynovialektomie versteht man die Entfernung der Synovialmembran, welche um die Sehnen gewuchert ist. Eine operative Entlastung eines Nervs wird durchgeführt, wenn durch rheumatisch verändertes Gewebe Druck auf den Nerv ausgeübt wird, was zu erheblichen Schmerzen bzw. auch zu Schädigungen des Nervs führen kann. Durch die Druckminderung wird Schmerzerleichterung für den Patienten erreicht. Wenn bereits eine erhebliche Störung oder auch Verformung der Gelenke eingetreten ist, wird operativ eine Wiederherstellung (Rekonstruktion) angestrebt. Bei der Alloarthroplastik handelt es sich dabei um den Ersatz des betroffenen Gelenkes durch ein Kunstgelenk. Dahingegen versteht man unter einer Arthrodese das Ergebnis eines operativen Eingriffes mit dem Ziel der knöchernen Versteifung eines Gelenkes. Das führt zwar zum Bewegungsverlust des Gelenkes, ist aber erforderlich, wenn ein Kunstgelenk nicht mehr eingesetzt werden kann. Für den Patienten ist der Begriff "Versteifung" sehr oft irreführend und stößt auf Ablehnung. Sehr gute Ergebnisse bietet allerdings in der Regel eine Versteifung, insbesondere am Handgelenk, Fingermittelgelenk sowie Sprunggelenk. Erstaunlich ist dabei die gute Gebrauchsfähigkeit der gesamten Extremität sowie auch die Zunahme der Kraft nach der Operation. Von einer Tenoplastik sprechen wir, wenn eine durch das Rheuma zerstörte Sehne ersetzt wird. Da die krankhaften Veränderungen an den Gelenken von Rheumapatienten sehr unterschiedlich sein können, sind manchmal auch mehrere der beschriebenen operativen Techniken bei einem Eingriff erforderlich.
Der Knieschmerz
ArthroskopieUm die Ursache der Kniebeschwerden herauszufinden ist neben einer ausführlichen Befragung eine gründliche Untersuchung des Patienten erforderlich. Geht es um die Entscheidung, ob eine Operation durchgeführt werden muss, werden Röntgenbilder und in vielen Fällen auch ein MRT des Kniegelenkes veranlasst. Weitere Untersuchungen (z.B. Ultraschall, Labor, Punktion, CT, Szintigraphie) können in manchen Fällen die Diagnostik sinnvoll ergänzen. Während der Arthroskopie liegt der Patient auf dem Rücken und das erkrankte Bein befindet sich in einer Haltevorrichtung. Der Operateur führt über einen jeweils 1 cm langen Hautschnitt die Kamera und einen Tasthaken von vorne in das Kniegelenk ein. Die Gelenkbinnenstrukturen werden dann auf einem Monitor dargestellt. Nach gründlicher Begutachtung aller Gelenkbinnenstrukturen erfolgt die Entscheidung über das operative Vorgehen. Erhält der Patient Teilnarkose kann er die Operation auf dem Bildschirm verfolgen. Nach Beendigung des arthroskopischen Eingriffs werden die Hautwunden geschlossen und ein Wundverband angelegt.
Gonarthrose
Bei sehr starker Zerstörung des Gelenkknorpels muss die Gelenkfläche durch eine Endoprothese ersetzt werden. Dabei wird immer der innere und äußere Meniskus sowie die gesamte Gelenkknorpelfläche in Regionalanästhesie oder Allgemeinnarkose entfernt. Je nach Funktionsfähigkeit des Knorpels- und Bandapparates, der Stärke der Knochenzerstörung und des Lebensalters des Patienten wird entschieden, welches Modell und welche Verankerung im Knochen im konkreten Fall in Betracht kommt.
Hüftarthrose
Bleibt die konservative Behandlung der Hüftarthrose erfolglos, kann dem Patienten ein künstliches Hüftgelenk (Hüftendoprothese) eingesetzt werden. Diese Operation ist in unserer spezialisierten Klinik seit Jahren ein erfolgreicher Standardeingriff, um den Arthroseschmerz zu beseitigen und die Gelenkfunktion wiederherzustellen. Der richtige Zeitpunkt einer solchen Operation sowie die genaue Art des Gelenkersatzes richtet sich dabei nach den individuellen Befunden des Patienten. Zum Einsatz kommen dabei grundsätzlich Metallkomponenten, die bei älteren Patienten und schlechterer Knochenqualität mit Hilfe von Knochenzement (einem schnell aushärtenden Zwei-Komponenten-Kunststoff), bei jüngeren Patienten und guter Knochenqualität aber auch ohne Knochenzement eingesetzt werden. Für die eigentliche Gelenkfunktion werden dabei Metallkeramiken, hochvernetztes Polyethylen und Edelstahl als Gleitpaarung verwendet.
Ärztinnen & Ärzte
komm. ärztlicher Direktor Dr. med. Bernd Hantke
Leitender Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie
Oberarzt Dr. med. Achim Ziegenbalg
Leiter Endoprothetikzentrum
Orthopädie und Unfallchirurgie / FA Orthopädie und Unfallchirurgie / 48 Monate / LÄK Sachsen / WBO 2006 · Orthopädie und Unfallchirurgie / FA Orthopädie und Unfallchirurgie / 48 Monate / LÄK Sachsen / WBO 2021
Oberarzt Stefan Pfeiffer
Oberarzt Dr. med. Felix Schubert
Orthopädie und Unfallchirurgie
Oberarzt MUDr. Vladimir Richtr
Orthopädie/Unfallchirurgie
Oberarzt Michael Theusner
Orthopädie/Unfallchirurgie
Besondere Angebote
Qualität & Mitgliedschaften
Angaben der Praxis — sachliche Zugehörigkeiten, keine Empfehlung oder Wertung.
Zertifizierungen
Eindrücke aus Patientenbewertungen
Wiederkehrende, sachliche Beobachtungen aus Patientenbewertungen — auch kritische, wenn sie mehrfach genannt werden. Keine Note, keine Einzelfälle.
Terminverfügbarkeit
Sprechstunden sind von Montag bis Freitag zwischen 08:30 und 15:30 Uhr geöffnet.
Online-Terminbuchung
Eine Online-Terminbuchung ist über einen Widget-Anbieter verfügbar.
Praxisorganisation
Die Organisation der Behandlungsabläufe, einschließlich Vorbereitung und Nachsorge, wird als strukturiert und zielorientiert wahrgenommen.
Freundlichkeit Empfang/Team
Das Team im Empfangsbereich und die Mitarbeiter im klinischen Umfeld werden als freundlich und zuvorkommend beschrieben.
Auffindbarkeit/Wegfindung
Die Praxis liegt an einer gut sichtbaren Adresse und ist durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erreichbar.
Barrierefreiheit
Die Einrichtung verfügt über barrierefreien Zugang, wobei konkrete Details zur Ausstattung nicht dokumentiert sind.
Angaben übernommen von der Website der Praxis · Stand 13.07.2026. Ohne Gewähr — bitte bei der Praxis bestätigen.